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Podcasten! Nur Mut, aber Achtung


Auf 069-news.de startete ich jüngst meinen ersten Podcast. Experimentieren ist wichtig – auf Nummer sicher gehen auch. Über meinen Anfängerfehler


13.05.2020
| Geht es Euch nicht auch so? Ihr hört Podcasts. Ihr findet sie spannend. Vielleicht kennt und mögt hoffentlich Eure Stimme. Schneller als eine Videoproduktion müsste doch ein Podcast realisierbar sein, denkt man sich und täuscht nicht. Das jedenfalls ist meine Erfahrung seit ich mich ins kalte Wasser geschmissen habe und auf 069-news.de meine Serie Meinungsaustausch am Main – Mit Anja begann. 

Mit Thema, Text und Bild
zum Konzept

Jeder Workflow benötigt Zeit, um zu reifen. Manche Schritte gelingen sofort, andere zögerlicher. Bis jedes Manöver sitzt und zeiteffizent gearbeitet werden kann, dauert es. Geduld ist gefragt und Disziplin genauso sehr. Mein Workflow beim frisch erschlossenen Podcasten begann und beginnt seitdem zunächst mit der Ausarbeitung eines Themas in Form von einem Text (Hauptüberschrift, Untertitel, Einleitung, Zwischenüberschriften, Text, Bildauswahl, Bildbeschriftung). Das heißt, bevor ein Artikel inhaltlich nicht vollständig aufgebaut ist, beschäftige ich mich nicht mit der Vertonung, jedoch sofort danach.

Audioaufnahme- und Schnitttechnik
und dann?

Sprechen ist das natürlichste der Welt. Bis wir unsere Sprache hübsch vertont in Spotify oder Apples‘ Podcast App wissen, braucht es technische Hilfsmittel und Software, die uns helfen einen RSS-Feed zu generieren, zu füllen, zu verteilen und zu aktualisieren. Wenn mein Artikel in Schriftform eigentlich schon bereit wäre, publiziert zu werden, dann begebe ich mich vor meinen Computer, arbeite mit Adobe Audition. Als Mikrofon benutze ich das Samson Meteor Mic USB Mikrofon. Zur musikalischen Untermalung erwog ich kurzzeitig Musik, die von YouTube >> HIER << frei zur Verfügung gestellt wird. Meine erste Recherche immerhin ließ vermuten, dass diese Benutzung auch für Nicht-YouTube Projekte lizenztechnisch unbedenklich sei, solange ich die Verantwortung für das jeweilige Projekt übernehme.

Die YouTube Audio Library ist toll,
aber nur für YouTuber

Mehrere Quellen und auch ich sahen zunächst Interpretationsspielraum in den Nutzungsbedingungen von YouTube. Doch schließlich überwog in mir das Unsicherheitsgefühl, denn mal ganz simple gedacht: Dass YouTube die Kreativen auf eigenem Portal unterstützen will, macht Sinn, doch auch außerhalb? Echt? Und so entschied ich mich dann doch, gegen die kreative Nutzung der wundervollen YouTube Audio Bibliothek für Podcast-Zwecke. In einer Hauruck-Aktion aktualisierte ich meine Podcast-Folgen.

Das Ergebnis nun ist, dass ich ohne musikalische Umrahmung etwas Wichtiges wesentlich vermisse – wie Ihr ganz bestimmt auch, wenn Ihr meine letzten Episoden aktuell abruft. Aus dem Grund habe ich entschieden, dass zu meinem aktuellen und zukünftigen Podcasts Musik zweifellos dazu gehört, neue. Diese Musik möge dann mit meiner Stimme und Aussprache hoffentlich genauso schön verschmelzen. Zwar könnten bereits meine Worte alleinstehend, Atmosphäre schaffen. Dahin strebe ich. Doch Musik funktioniert zu gut, so leicht und angenehm als Verstärker, um Worten noch mehr Farbe zu verleihen. Eine neue Audio-Lösung muss her und das so schnell wie möglich. Von meiner heutigen Recherche zum Thema: Musik zur Verwendung in meinem Podcast wird mein nächster Artikel erzählen.

 

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